Auszüge aus Dankschreiben
«(…) Vor einer Woche hat das dritte Semester begonnen und den Bericht über das zweite möchte ich Ihnen natürlich nicht schuldig bleiben. Auch dieses Mal kann ich bloss schwärmen, denn die neuen Erfahrungen, Erkenntnisse und positiven Momente sind gigantisch. (…) Die folgenden drei Semester dienen der Leistungssteigerung und der Entwicklung eines eigenen Designdenkens bzw. -stils, bevor im sechsten Halbjahr dann das prestigeträchtige Diplomprojekt gefordert wird. (…) Ein Highlight kann ich aber schon präsentieren. Mit einem kreativen Kleinprojekt ist es mir gelungen, mich gegen renommierte Designbüros durchzusetzen und ab kommenden Frühling im ersten Zürcher DESIGNOMAT präsent zu sein. In einem umfunktionierten Zigarettenautomaten werden kleine Originale angeboten, die den Erwerber positiv überraschen sollen. (…) In diesem Sinne möchte ich mich wieder herzlich bedanken. Ohne Ihre Unterstützung wäre dies alles nicht möglich. (…)»
Benjamin Fluri, September 2010
Industrial Design, Student an der Fachhochschule Nordwestschweiz
«(…) Das eigentliche Dankeschön an Sie und die Stiftung ist erst zum jetzigen Zeitpunkt angebracht, wo ich auch weiss, wofür ich eigentlich danke sage. Die Ausbildung hier ist – um es kurz zu fassen – der Wahnsinn. Die Schule ist in ihrer Art und ihrem Niveau definitiv etwas Einzigartiges. (…) New York ist für jeden Musikbegeisterten Inspiration pur. Wenn es in der Schweiz zwanzig Leute gibt, die sich für irgendeinen schrägen Musikstil interessieren, sind es hier zweitausend. (…) Was in Europa zu einer sehr kleinen, fast nicht mehr existierenden Subkultur verkümmert ist, ist hier wahnsinnig lebendig. Mindestens 25, meistens über 40 Jazzkonzerte gibt’s hier täglich. (…) Das Collective ist wohl für einen Schlagzeuger wirklich die beste Schule der Welt. (…) Die Dozenten gehören zum Besten, was man sich vorstellen kann. (…) Noch einmal möchte ich mich in aller Form bei der Fritz-Gerber-Stiftung für den geleisteten Beitrag an meine Ausbildung in New York bedanken. Durch diese grosszügige Unterstützung ist es mir möglich, meinen Weg und meinen Traum weiter zu verfolgen. Vielen herzlichen Dank! (…)»
Jonas Stehli, September 2010
Schlagzeug, Student am Drummers Collective in New York
«(…) Mein grösster Erfolg in der Berichtsperiode ist der Gewinn des Schweizer Meis-tertitels im Turnierschach in der Kategorie U18, womit ich mein grösstes Ziel für das Jahr 2010 bereits erreichen konnte. Dieser Titel wurde im Juli an der Schweizerischen Einzelmeisterschaft in der Lenzerheide in einem internationalen Open ausgespielt. (…) Da ich das ganze Turnier über an der Spitze mitspielte, hatte ich in neun Runden nicht weniger als sieben nominell stärkere Gegner, darunter zwei Grossmeister und vier Internationale Meister. (…) Dank dieser ausserordentlichen Leistung erzielte ich an diesem Turnier meine erste Norm für den Titel des Internationalen Meisters, wobei ich die nötigen Voraussetzungen sogar noch deutlich übertreffen konnte. Der Titel des Internationalen Meisters wird vom internationalen Schachverband FIDE an Spieler vergeben, die drei solche Normen erzielt und zugleich eine bestimmte Wertungszahl erreicht haben. (…) Die finanzielle Unterstützung der Fritz-Gerber-Stiftung ermöglicht mir die Umsetzung meiner Ziele, wofür ich Ihnen sehr dankbar bin. (...)»
Kambez Nuri, Juli 2010
Schachspieler
«(…) Für die Sommersaison hatte ich ein klares Ziel: Die Teilnahme an den Youth Olympic Games in Singapore im August über 1000 Meter. (…) Den Start habe ich etwas verschlafen, lief dann aber ein aktives Rennen in der Spitzengruppe und versuchte dort das Tempo hoch zu halten. Auf der letzten Gegengerade konnte ich mich an dritter Stelle einreihen. (…) Am Schluss war ich ca. 0.6 Sekunden hinter der Aethioperin und ca. 1.5 Sekunden vor der Drittplatzierten aus Kenia. Ich gehöre nicht zu denjenigen Athletinnen, die grosse Jubelposen machen. Hier schon: Überglücklich lief ich mit erhobenen Armen über die Ziellinie. Und es ist schon ein überwältigendes Gefühl, als einzige Weisse mit zwei schwarzen Ahtletinnen aus den «Lauf-Ländern» Aethiopien und Kenia auf dem Podest zu stehen und zu sehen, wie (auch) die Schweizer Fahne hochgezogen wird.(…) Ich danke Ihnen an dieser Stelle für die grosszügige Unterstützung, die sie mir auch dieses Jahr zukommen liessen! Sie hat mir geholfen, mich auf den Grossanlass gut vorzubereiten. (…)»
Andrina Schläpfer, September 2010
Leichtathletin, Silbermedaille-Gewinnerin
«(…) Im ersten Lauf hatte meine Maschine mehrere kurze Aussetzer, weshalb ich auf den Geraden immer weiter zurückfiel. Trotzdem konnte ich am Drittplatzierten vorbeiziehen, als dieser einen Ausrutscher hatte. Als dann gegen Ende der Führende immer mehr Probleme bekundete und schliesslich auch stillstand, konnte ich das Rennen auf dem zweiten Platz beenden. Im zweiten Rennen lief meine Maschine wieder rund und ich konnte mit der Spitze mithalten. Nachdem ich die schnellste Rennrunde verbucht hatte, dachte ich wohl, die physikalischen Grenzen hätten für mich keine Geltung. Umso schmerzhafter war der Aufprall am Boden. Insider nennen das wohl Highsider. Wie die Röntgenaufnahmen zeigten, kam ich mit einigen Prellungen davon, das Motorrad hatte weniger Glück … (…) In der Gesamtwertung schliesse ich diese Saison auf dem vierten Platz ab, was uns sehr zuversichtlich stimmt für die Zukunft. (…) Ich bedanke mich nochmals herzlich für Ihre Unterstützung für dieses Jahr, ohne die es mir nicht in diesem Ausmass möglich gewesen wäre, weiter zu trainieren. (…)»
Carmen Geissler, Oktober 2010
Motorradrennfahrerin
«(…) Mein zweites Semester in Amsterdam ist wieder sehr spannend und lehrreich gewesen. Von Januar bis März 2010 habe ich am Probespieltraining von Petra van der Heide, der Soloharfenistin des Concertgebouw-Orchesters, teilgenommen und gewonnen. (…) Dank meines positiven Resultats darf ich im kommenden Semester in einem Projekt des Concertgebouw-Orchesters mitspielen. (…) Zum Ende des Se-
mesters habe ich ein einstündiges Programm vorgetragen. Begonnen hat mein Rezital mit einem Prélude von Bach auf der Barockharfe; danach habe ich verschiedene Werke für moderne Harfe gespielt. (…) Im kommenden Semester und während der unterrichtsfreien Zeit werde ich mich intensiv mit meinem Research-Thema auseinandersetzen. Ich möchte das Repertoire für Violine und Harfe erweitern, ausgewählte Werke arrangieren und mit DuoCorda einstudieren. (…) Vielen Dank für Ihre finanzielle Hilfe, die mir diese vielfältigen Erfahrungen ermöglicht. (…)»
Corinne Kappeler, Juni 2010
Harfenistin, Studentin am Konservatorium in Amsterdam
«(…) Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass ich im vergangenen Frühlingssemester 12 von 13 Fächern mit der Höchstnote abschliessen konnte. Die Kern-Klasse ist wie in jedem Semester der Tabla-Unterricht mit Swapan Chaudhuri. (…) Ein Highlight in diesem Semester war sicher das Individual-Projekt mit Dr. Wanda Bryant, der Ethnomusikologin vom CalArts. Sie hat persönlich mit James Cameron und James Horner an der Film-Vertonung von «Avatar» mitgearbeitet. (…) Ich hatte das Glück, sie als Beraterin für ein schriftliches Projekt über den Avatar-Soundtrack zu gewinnen. (…) Die Auseinandersetzung mit dem Avatar-Soundtrack und die Aufforderungen meines Mentors, Swapan Chaudhuri, ich sollte selbst einen Soundtrack komponieren, erweckten reges Interesse in mir. Neben dem schon satt gefüllten Stundenplan ergab es sich dann, dass ich insgesamt an fünf Filmen arbeitete. Zwei der fünf haben es in die Auswahl der jährlich stattfindenden «CalArts Producer Show» der «Academy of TV Arts and Sciences» (Organisation der Emmy-Preisverleihung) geschafft und wurden in einem imposanten Premiere-Kino in Hollywood vorgeführt. (…) Ich bedanke mich noch einmal herzlich für Ihren Beitrag an die Studienkosten. (…)»
Sean Wassermann, Juni 2010
Tabla, Student an der California University Institute of the Arts
«(…) Ich schreibe Ihnen um mich zu bedanken für alles, was mir Ihre Stiftung dank der finanziellen Unterstützung an Möglichkeiten während meines Geigenstudiums offeriert. Danke von ganzem Herzen, dass Sie mich auch in meinem letzten Studienjahr nochmals mit einem Stipendium unterstützen. Es war und ist mir eine enorm grosse Hilfe, auf Ihre Unterstützung zählen zu dürfen. Dank der Fritz-Gerber-Stiftung konnte und kann ich mein Studium leichter fortsetzen und mich vollständig auf den Lehrplan konzentrieren. Das hat sich in guten Resultaten und grossen Fortschritten gezeigt. (…) Mein Traum, Solistin zu werden, rückt jeden Tag etwas näher. (…) Am 18. Januar habe ich die erste Prüfung zum Vordiplom bestanden und wenn alles weiterhin gut geht, werde ich im Juni 2010 das Rezital machen. (…)»
Veronica Spada, Januar 2010
Violinistin, Studentin am Conservatorio della Svizzera Italiana
Überblick über das Geschäftsjahr
Leistungsbericht 2010
Max Heinzer - Randsportart Fechten
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